Revolutionären Denkmal Bottrop - sahinaydin

Direkt zum Seiteninhalt

Revolutionären Denkmal Bottrop

Forschung


   
Weitere Termine

Alle Termine und Veranstaltungen sind aufgrund der Situation der Corona Krise bis auf Weiteres abgesagt.
Bleibt gesund!



Pressemitteilung, 08.05.2021
8. Mai 1945
Tag der Befreiung: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Am Samstag dem 8. Mai 2021, erinnerte der Lokalhistoriker Sahin Aydin am Westfriedhof an die durch die Nazis ermordeten sowjetischen ZwangsarbeiterInnen. An den Gräbern der am 22. September 1994 zum Tode verurteilten und hingerichteten Antifaschisten Franz Kwasigroch (KPD) und Michael Mast (KPD) legte er rote Rosen nieder.






Pressemitteilung                                                                                                           
 
19. April 2021
 
 
„127 Kerzen für 127 RevolutionärInnen“
 
 
Am Sonntag, 18. April 2021 erinnerte der Lokalhistoriker Sahin Aydin an der Grabstätte auf dem Westfriedhof an die revolutionären Bottroper Märzkämpfer von 1920 gegen den Kapp-Putsch. Wegen der Corona-Pandemie führte er das Gedenken allein durch.
 
 
Voriges Jahr hatte Sahin Aydin den RevolutionärInnen mit 71 Rosen gedacht, (Aktion: 71 Rosen für 71 Gräber). Die diesjährige Aktion fand unter dem Titel „127 Kerzen für 127 RevolutionärInnen“ statt. Die 127 Namen waren ursprünglich in das Original-Denkmal für Bottroper Angehörige der Roten Ruhrarmee eingemeißelt, die im März 1920 gegen den Kapp-Putsch kämpften und ums Leben kamen oder nachher von reaktionären Freikorps ermordet wurden. Unter den dort Bestatteten befindet sich auch der 1919 ermordete Sprecher der revolutionären Bottroper Bergarbeiter Alois Fulneczek (KAPD).
 
 
Für jeden der 127 Namen zündete Sahin Aydin eine Kerze an.
 
 
Das Denkmal wurde 1933 durch Nazis geschändet. Die Inschrift des ursprünglichen Denkmals lautete: „Wir kämpften  für die Freiheit des Proletariats“. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Motto nicht im Original wiederhergestellt, sondern durch eine Steinplatte vor dem Denkmal mit  dem Schriftzug „Sie kämpfen und starben für Frieden, Fortschritt und eine glückliche Zukunft“ ersetzt. Die eingemeißelten Namen wurden vom Denkmal abgeschliffen und nur 56 Namen auf zwei Bronzeplatten eingraviert, die nach der Niederschlagung des Arbeiteraufstands zwischen dem 3. April – 6. April 1920 vom Freikorps Löwenfeld ermordet worden waren.
 
 
2020 wurden von der Stadt Bottrop zum 100. Jahrestag des Kapp-Putsches zwei Hinweistafeln vor das Denkmal gesetzt, die sein Foto im Original zeigen. Leider ist der Text weder dem Widerstand der Bottroper BergarbeiterInnen gegen den Kapp-Putsch angemessen, noch dem revolutionären Charakter des ursprünglichen Denkmals.  
 
Sahin Aydin stellt gegen Porto eine kostenlose Postkarte vom alten Original-Denkmal zur Verfügung. Bestellungen können Sie an www.sahinaydin.de richten.                                                                                  
 
 
Die Aktion „127 Kerzen für 127 RevolutionärInnen“ ist bis Donnerstag auf dem Westfriedhof zu sehen.






Grabstätte der ´Märzgefallenen´ Westfriedhof  Bottrop  
Das Denkmal der „Märzgefallenen“ in Bottrop
In  das Denkmal auf dem Westfriedhof in Bottrop wurden 127 Namen von Revolutionären eingemeißelt, die als Kämpfer der Roten Ruhrarmee gegen den Kapp-Putsch 1920 ums Leben kamen oder nachher von reaktionären Freikorps ermordet wurden. Darunter befindet sich auch der 1919 ermordete Sprecher der revolutionären Bottroper Bergarbeiter Alois Fulneczek (KAPD).
Zur revolutionären Gedenkstätte gehören:
• das Grab Alois Fulneczek;
• ein Massengrab getöteter Revolutionäre von    1920;
• 71 Gräber Kämpfern der Roten Ruhrarmee;
• die Urne Killian Schieß, KPD, 1929;
• zwei Gräber hingerichteter Antifaschisten, KPD, 1944






Revolutionären/Innen Denkmal in Westfriedhof  
In der Sitzung der Bezirksvertretung Bottrop  Süd am 24.01.2019 wurde  eine Entscheidung über die Unterschutzstellung der Gedenkstätte auf dem Westfriedhof, auch Gedenkstein „für die Märzgefallenen“ genannt, zur Kenntnis gegeben. Demnach wurde das Denkmal in der der entsprechenden Liste der Stadt eingetragen und damit unter Schutz gestellt.
Kurzbezeichnung: Gedenkstätte für die „Märzgefallenen“








Pressemitteilung, 9. Mai 2020
Wegen der Corona-Pandemie musste das Gedenken am 8. Mai zum Ende des Zweiten Weltkrieges in größerem Rahmen ausfallen.
Dafür sei an dieser Stelle an die zwei Widerstandskämpfer Franz Kwasigroch und Michael Mast erinnert. Die beiden Bottroper waren vor 73 Jahren in Dortmund wegen ihrer Aktivitäten gegen das Hitler-Regime hingerichtet worden. An den Gräbern der Beiden an der Grabstätte der Märzgefallenen auf dem Westfriedhof wurden Rosen gelegt. Für beide gibt es schon Stolpersteine. Außerdem hat der Lokalhistoriker Sahin Aydin eine Postkarte für sie herausgebracht.




8. Mai 2020
75. Jahre Befreiung von Hitlerfaschismus

 


Am 22. September 1944 wurden Franz Kwasigroch und Michael Mast zum Tode verurteilt und hingerichtet.
 
 
Als Mitglieder der KPD hatten sie in Bottrop Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet.
 
 
Sie sind bei der Grabstätte der Märzgefallenen auf dem Westfriedhof beerdigt.









Beschreibung der Grabanlage (Grabstätte der Märzgefallenen)

Die Grabanlage auf dem Westfriedhof mit dem Quader ist nicht nur den Märzgefallenen von 1920 gewidmet. Dort sind auch Opfer von 1919 und den Nationalsozialischen Terrors begraben. Steht man vom Zugang aus gesehen vor dem Viereckstein, dann befinden sich auf der rechten Seite vier Gräber (Von rechts nach links):
Das 1. Grab ist das von Michael Mast
Das 2. Grab ist von Andreas Franz Kwasigroch.
Beide waren Mitglieder der KPD Bottrop und Widerstandskämpfer gegen die NS-Diktatur.
Das 3. Grab ist ohne Namen. Es könnte sein das es von Märzgefallenen ist.
Das 4. Grab gehört Alois Fulneczek. Der revolutionäre Arbeiterführer er  wurde am 23. Februar 1919 von Freikorps Lichtschlag ermordet. Nach langem  juristischem Tauziehen wurde er in  im Jahre 1922 hierhin umgebettet. Der Grabstein für Alois Fulneczek wurde in Zusammenarbeit von DKP-Bottrop und Alois-Fulneczek-Haus am 29.12.2015 zu seinem 133. Geburtstag angebracht. Alois Fulneczek war Mitglied der KAPD (Mitglied in der Spartakusbund) in Bottrop.








    
      Druckversion | Sitemap
Zurück zum Seiteninhalt