Vorträge - sahinaydin

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Vorträge


Pressemitteilung, 29.03.2022
 
 
Vortrag zum Kapp-Putsch in Gronau – Lokalhistoriker sucht Dokumente aus dem Münsterland
 
 
Im März 1920, also vor 102 Jahren, jährten sich der Kapp-Putsch und die aus seiner Niederschlagung hervorgegangene Märzrevolution. Auf dieses fast vergessene Kapitel der deutschen Geschichte, das jedoch so wichtig erscheint, wie die Novemberrevolution von 1918, erinnerte jetzt der Lokalhistoriker Sahin Aydin im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Gronau (NRW) „Im Frühjahr 1920 rettete die Arbeiterbewegung die parlamentarische Demokratie, die sie kaum zwei Jahre zuvor erstritten hatte“, so Aydin bei dem Informationsabend am Freitag, den 25. März 2022 in Gaststätte Concordia, Eperstr. Veranstalter waren die Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW und der Kurdisch-Deutsche Freundschaftskreis Münsterland e. V.

 

 
An der Veranstaltung nahmen Interessierte aus Gronau und Umgebung teil, aber sogar vom Niederrhein hatten sich interessierte auf den Weg nach Gronau gemacht. Eigentlich sollte die eranstaltung schon 2020 stattfinden, musste aber wegen Corona verschoben werden. Im März 1920 putschten in Berlin Truppen unter Befehl des Generals von Lüttwitz zusammen mit anderen rechtsradikalen Akteuren um Wolfgang Kapp gegen die noch junge Weimarer Republik. Ziel war die Errichtung einer Quasi-Militärdiktatur unter Führung von Wolfgang Kapp als Reichskanzler. Getragen wurde der Putsch von Teilen der Reichswehr und von Freikorps, insbesondere die der Marinebrigade Erhardt. Die gewählte Reichsregierung von SPD, Zentrum und DDP musste nach Stuttgart fliehen.
 
 
Zur Abwehr des so genannten Kapp-Putsches mobilisierte ein gemeinsames Bündnis von Gewerkschaften und Arbeiter:innenparteien zum Generalstreik. Die mangelnde Unterstützung der Putschisten in der Reichswehr, besonders aber der Generalstreik der Arbeiter:innen und Angestellten sowie die Weigerung weiter Teile der Ministerialbürokratie, der Putsch-Regierung zu folgen, führte zur Aufgabe der Umstürzler am 17. März 1920.
 
 
Besonders stark war die Streikbewegung im Industrierevier zwischen Rhein und Ruhr. Zur Abwehr putschender Freikorps entwickelte sich aus regionalen Arbeiterwehren die Rote Ruhrarmee. Überall im Ruhrgebiet bildeten sich zudem politisch unterschiedlich positionierte Arbeiter – und Vollzugsräte, die (Selbst-)Verwaltungsaufgaben übernahmen. Aus ihren Reihen erwuchs der Versuch, die 1918/19 verhinderte soziale Revolution doch noch zu erkämpfen. Dies scheiterte und die Reichsregierung setzte zur Niederschlagung der Roten Armee auch Truppen ein, die zuvor am Putsch beteiligt waren.
 
 
Sahin Aydin informierte mit einer übersichtlichen Power-Point-Präsentation über die Geschichte der Kämpfe jener Tage am Beispiel der Ereignisse in Bottrop. Bottrop bildete ein politisches und militärisches Zentrum des Widerstandes gegen den prä-faschistischen Putsch. Aber auch der Umgang mit der Geschichte wurde im Vortrag von dem Referenten thematisiert. Wie kann es sein, fragte Aydin, dass noch über einhundert Jahre nach dem Putsch und der Niederschlagung der Widerstandsbewegung an die Täter der Marinebrigade von Löwenfeld im öffentlichen Raum ehrend erinnert wird? Warum ist es heute scheinbar so schwierig eine an die demokratische Tradition der Weimarer Republik anschließende Erinnerungskultur an die Märzrevolution herzustellen?
 
Aus diesen Fragen ergab sich nach dem einstündigen Vortrag eine lebhafte Diskussion. Dabei ergaben sich auch Fragen nach der Situation zur Zeit des Kapp-Putsches in Gronau und in umliegenden Orten. Hierzu sind seine Recherchen noch nicht abgeschlossen, erklärte Sahin Aydin. Bevor er vor nach Bottrop gezogen ist, hat er lange in Gronau gelebt. Daher ist sein Wunsch groß, mehr über die Zeit der Zwanziger Jahre im Westmünsterland zu erfahren. „Die Suche nach alten Dokumenten in Stadt- und Heimatarchiven ist zeitintensiv und ist leider auch mit Kosten verbunden“, bedauert Aydin, dem das persönliche Engagement während des ganzen Vortrags anzumerken war.
 
 
Wer vielleicht selber noch über alte Dokumente aus dem Münsterland, gerne auch aus anderen Regionen, aus der Zeit des Kapp-Putsches besitzt (Zeitungen, Briefe usw.), ist gebeten, diese Sahin Aydin im Original oder als Kopie zugänglich zu machen.






Vortrag: Kapp-Putsch 1920 am Beispiel des Bottroper Massaker an ArbeiterInnen
 
Referent: Sahin Aydin - Lokalhistoriker Bottrop
 
Am Freitag. 25. März 2022
 
Um 19.00 Uhr
 
Gaststätte Concordia. Eper Str. 13, 48599 Gronau/Westf
 
Veranstalter
 
Kurdisch deutscher freundschaftskreis e. V.
 
Und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
 
 
Im März 2022 jähren sich der Kapp-Putsch und die aus seiner Niederschlagung hervorgegangene Märzrevolution zum 102. Mal. Ein fast vergessenes Kapitel deutscher Geschichte, das jedoch so wichtig erscheint, wie die Novemberrevolution 1918. Denn im Frühjahr 1920 rettete die Arbeiterbewegung die parlamentarische Demokratie, die sie kaum zwei Jahre zuvor erstritten hatte.
 
Am 13. März 1920 putschten in Berlin Truppen unter Befehl des Generals von Lüttwitz zusammen mit anderen rechtsradikalen Akteuren um Wolfgang Kapp gegen die noch junge Weimarer Republik. Ziel war die Errichtung einer Quasi-Militärdiktatur unter Führung von Wolfgang Kapp als Reichskanzler. Getragen wurde der Putsch von Teilen der Reichswehr und Freikorps, insbesondere die der Marinebrigade Erhardt. Die gewählte Reichsregierung von SPD, Zentrum und DDP musste nach Stuttgart fliehen.
 
Zur Abwehr des sog. Kapp-Putsches mobilisierte ein gemeinsames Bündnis von Gewerkschaften und Arbeiter:innenparteien zum Generalstreik. Die mangelnde Unterstützung der Putschisten in der Reichswehr, besonders aber der Generalstreik der Arbeiter:innen und Angestellten sowie die Weigerung weiter Teile der Ministerialbürokratie, der Putsch-Regierung zu folgen, führte zur Aufgabe der Umstürzler am 17. März.
 
Besonders stark war die Streikbewegung im Industrierevier zwischen Rhein und Ruhr. Zur Abwehr putschender Freikorps entwickelte sich aus regionalen Arbeiterwehren die Rote Ruhrarmee. Überall im Ruhrgebiet bildeten sich zudem politisch unterschiedlich positionierte Arbeiter – und Vollzugsräte, die (Selbst-)Verwaltungsaufgaben übernahmen. Aus ihren Reihen erwuchs der Versuch, die 1918/19 verhinderte soziale Revolution doch noch zu erkämpfen. Dies scheiterte und die Reichsregierung setzte zur Niederschlagung der Roten Armee auch Truppen ein, die zuvor am Putsch beteiligt waren.
 
Der Lokalhistoriker Sahin Aydin führt in die Geschichte der Kämpfe jener Tage am Beispiel der Ereignisse in Bottrop ein. Bottrop bildete ein politisches und militärisches Zentrum des Widerstandes gegen den pre-faschistischen Putsch. Aber auch der Umgang mit Geschichte wird im Vortrag thematisiert. Wie kann es sein, fragt Aydin, dass noch über einhundert Jahre nach dem Putsch und der Niederschlagung der Widerstandsbewegung an die Täter der Marinebrigade von Löwenfeld im öffentlichen Raum ehrend erinnert wird? Warum ist es heute scheinbar so schwierig eine an die demokratische Tradition der Weimarer Republik anschließende Erinnerungskultur an die Märzrevolution herzustellen?

             







Rote Ruhrarmee contra Kapp-Putsch 1920                                                              
 
Von 05. bis 10.09.2021 veranstaltete die Rosa Luxemburg Stiftung NRW eine Bildungsreise mit dem Rad  durchs Ruhrgebiet auf der Suche nach über 100 Jahre „Märzrevolution“. Nach Hagen, Witten, Wetter und Essen kam die Fahrradtour am Mittwoch, dem 8.09.2021, bei strahlend schönem Wetter nach Bottrop.
 
Erste Station war die Grabstätte der Märzgefallenen auf dem Westfriedhof. Dort stellte Sahin Aydin den früheren und heutigen Charakter des Denkmals dar. Insgesamt haben seine Recherchen die Ermordung von 257 Menschen durch Truppen bzw. monarchistische Freikorps ergeben, statt der 71 ersten Gräber und der 127 ursprünglich eingemeißelten Namen von revolutionären Kämpfern für die Freiheit.
 
Danach ging  die Radtour vom Westfriedhof zur Osterfelder Straße, wo früher das Katholische Ledigenheim stand. Hiervon existiert eine alte Postkarte mit einem Foto einer Bottroper Kompanie der Roten Ruhrarmee, das Aydin erläuterte.
 
Danach ging es zum Rathaus, wo gegen Kapps Militär-Putsch der Bottroper Vollzugsrat aus SPD, USPD und KPD getagt hatte. Nach der Niederlage Kapps forderte Ernst Ender die Arbeiterschaft erst dann auf, die Waffen abzugeben, wenn Freikorpsführer und Putschgeneräle verurteilt würden. Ender wurde nach dem 2. Weltkrieg Bottroper Oberbürgermeister.
 
Die anschließenden Fragen und Beiträge diskutierten die 20 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Städten Deutschlands im Haus der Vielfalt bei einem kleinen Imbiss, bevor sie zur nächsten Etappe nach Duisburg aufbrechen.

Bitte auf dem Text klicken, dann können sie weiterlesen:
 
Auf den Spuren der Roten Ruhr-Armee-eine Fahrrad-Bildungsreise
 
   



Interesse am Kapp-Putsch
 
Am Sonntag, den 18.10.2020 um 14. 00 Uhr referierte der Bottroper Lokalhistoriker Sahin Aydin im DIDF-Evrensel Kültür Merkezi
 
Heilermannstr. 5 in Essen über den Kapp-Putsch vor einhundert Jahren.
 
Schwerpunkt der Veranstaltung waren die damaligen Hintergründe des monarchistischen Putsches, der am Generalstreik der ArbeiterInnen und am Widerstand der Roten Ruhrarmee scheiterte.
 
Aydin ging beim Referat, das mit Beamer vorgetragen wurde, auch auf das Massaker an ArbeiterInnen ein, bei dem das Freikorps Loewenfeld in Bottrop 257 ArbeiterInnen ermordete. Noch heute ist eine Straße in Bottrop-Kirchhellen nach dem Mörder von Loewenfeld benannt, und steht ein Denkmal für das monarchistische Freikorps auf dem Alten Friedhof in Kirchhellen. Bisher sind alle Versuche zur Umbenennungen und Beseitigung des Denkmals an der Bottroper Stadtverwaltung und der SPD gescheitert.
 
Zwar war die Veranstaltung durch die Corona-Pandemie auf 10 Personen beschränkt, aber die interessierten TeilnehmerInnen hatten vielen Fragen zu den Geschehnissen im März 1920.

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1920 - 2020
Kapp askeri darbesine karşı işçi genel grevi

Konu: Kapp askeri darbesine karşı işçi genel grevi
        Generalstreik gegen Kapp-Putsch  
Konuk: Araştırmacı-Yazar: Şahin Aydın

Tarih: Pazar, 18 Ekim 2020, (EKM) Essen e.V.
Heilermann-Str. 5 , 45138 Essen
Saat: 18:30'da
Duzenliyen ve Dernek Adres:
Evrensel Kültür Merkezi (EKM) Essen e.V.
Heilermann-Str. 5 , 45138 Essen


V.i.S.d.P. & Veranstalter: EKM Essen e. V., Heilermann-Str. 5, 45138 Essen, Mobil: 0163-6726188 mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW







Mart 1920- Mart 2020
 
Kapp askeri darbesine karşı işçi genel grevi
 
 
Konu: Kapp askeri darbesine karşı işçi genel grevi
 
Konuk: Araştırmacı-Yazar: Şahin Aydın
 
Tarih: Cuma 25 Eylül 2020
 
Saat: 18:30'da
 
 
Düzenliyen ve Toplanti Adresi: J
 
ugend-und Kulturverein e. V. Kaiser-Wilhelm-Str. 284 , Duisburg
 
 
V.i.S.d.P. : Jugend- und Kulturverein e. V., Hasan Abaci, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, Duisburg-Marxloh, Mobil: 015782835826
 
mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
 
 


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März 1920- März 2020

Thema:Generalstreik gegen Kapp-Putsch
Referent; Lokalhistoriker Sahin Aydin aus Bottrop
Am Freitag, 20. März 2020
Uhrzeit: Um 18:30h  
Veranstaltungsort: Jugend-und Kulturverein e. V. Kaiser-Wilhelm-Str. 284 , Duisburg
V.i.S.d.P. & Veranstalter: Jugend- und Kulturverein e. V., Hasan Abaci, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, Duisburg-Marxloh, Mobil: 015782835826 mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
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Mart 1920- Mart  2020

Kapp askeri darbesine karşı işçi genel grevi   
Konu: Kapp askeri darbesine karşı işçi genel grevi
Konuk: Araştırmacı-Yazar: Şahin Aydın
Tarih: Cuma 20 Mart 2020
Saat: 18:30'da
Düzenliyen ve Adres: Jugend-und Kulturverein e. V. Kaiser-Wilhelm-Str. 284 , Duisburg  
V.i.S.d.P. : Jugend- und Kulturverein e. V., Hasan Abaci, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, Duisburg-Marxloh, Mobil: 015782835826 mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW




Am 09. März 2019 gab der frühere Ratsherr von  DIE LINKE und Lokalhistoriker Sahin Aydin in Kunst- und Literaturstudio Galerie-7, Böckenhoffstraße 7 einen Rückblick auf die Bottroper Stadtgeschichte der Jahre 1918 – 1919 unter dem Motto: „100 Jahre Novemberrevolution / 100 Jahre Rathaussturm". Es folgte eine heiße Diskussion.

Nach Aydin wurde auch in Bottrop am 9. November ein Arbeiter- und Soldatenrat (ASR) gebildet. In ihm hatte die Mehrheits-SPD den stärksten Einfluss. Daneben waren christliche, freie und polnische Gewerkschaften und der Vertreter der USPD, August Banko, beteiligt. Aus Heimkehrende Soldaten wurde eine sozialdemokratische Volkswehr gebildet, um die Ordnung aufrecht zu halten.

Seit Dezember 1918 kam es auch auf Bottroper Zechen zu Streiks. Aydin vertrat die Ansicht, dass der sozialdemokratische Arbeiter- und Soldatenrat keine Interesse an der vom Reichsrätekongress beschlossenen Sozialisierung hatte. Durch die Streiks kam es zu einer Radikalisierung der Bergleute, die sich in einer stärkeren Beteiligung der USPD im ASR ausdrückte. Auch die Spartakusgruppe war dort erstmals mit zwei Sitze vertreten.

Nach Aydin griff am 17./18. Februar 1919 die gemäßigte, sozialdemokratische Volkswehrdie Streikposten der Bergarbeiter auf Prosper 1 und Prosper 2 an. Ein Arbeiter und ein Mitglied der Volkswehr kamen bei dem Gefecht ums Leben. Siebzehn Arbeiter wurden ins Gerichtsgefängnis und fünf ins Rathaus-Gefängnis gesteckt. Letztere gehörten zu USPD und Spartakusbund und waren z. Tl. selbst Mitglieder des Arbeiter- und Soldatenrats.

Am 19. Februar 1919 sammelten sich nach Aydin Angehörige der verhafteten Bergleute vor der Polizei-Hauptwache (in Rathaus) und forderten die Freilassung der Gefangenen und die Entwaffnung der Volkswehr. Es wurde auf die Demonstranten geschossen und es gab Tote. Am Spätnachmittag rücken revolutionäre Bergarbeiter und Sicherheitswehren aus Nachbarstädten in Bottrop ein. Selbst nachdem die Rathausverteidiger kapituliert hatten, schossen sie erneut auf die Belagerer. Nach der Eroberung des Rathauses wurden bedauerlicherweise dreizehn Rathausverteidiger erschlagen. Bei dem Gefecht um das Rathaus fanden insgesamt ca. 70 - 80 Menschen den Tod, seiten der revolutionären Arbeiter. 70 Personen der Volkswehr und Polizei wurden festgenommen und nach Mülheim gebracht. Sie kamen im Rahmen der Waffenstillstandsverhandlungen zwischen Reichswehr und USPD am 22. Februar 1919 wieder frei.

Nach der Eroberung des Rathauses wurde am 20.02.1919 ein neuer Arbeiter- und Soldatenrat in Bottrop gegründet. Den Vorsitz hatte der USPD-Vertreter Banko. Es wurde eine neue Sicherheitswehr aufgebaut. Am 23. Februar vormittags kam es im Rathaus zu Verhandlungen, an denen Hauptmann Lichtschlag und ein Sprecher der polnischen Bergarbeiter in Bottrop, Alois Fulneczek, beteiligt waren - ohne Ergebnis. Nachmittags besetzte das Militär unter Führung seines Kommandanten Lichtschlag die Stadt. Alois Fulneczek wurde festgenommen und im Gerichtsgefängnis ermordet.

Das Referat von Sahin Aydin regte zu einer heftigen Diskussion an, da das Publikum sich überwiegend mit der Stadtgeschichte tiefgründig beschäftigt hat. Mit der Sicht des Vortragenden waren nicht alle anwesenden (Männer) einverstanden. Einzelne Zeitangaben, Zahlen zu den damaligen Verlusten und Wertungen waren strittig und wurden hitzig diskutiert. Weitgehende Einigkeit herrschte jedoch über die Artikelserie in der WAZ, wo allein die Sicht der rechtsradikalen-monarchistischen Freikorps auf die Ereignisse ausgebreitet worden war. Dort war nicht einmal ein positiver Bezug zur Novemberrevolution vorhanden. Doch trotz oder wegen der Kontroversen war es ein informativer und sehr interessanter Abend.

Kunst- und Literaturstudio Galerie-7
Böckenhoffstraße 7, 46236 Bottrop

Thema: 100 Jahre Novemberrevolution/ 100 Jahre " Rathaussturm" 1918/19 Bottrop
Vortrag von Sahin Aydin (Stadthistoriker)
" Der Bottroper Autor stellt seine Zeitgeschichten Bücher mit dem fundierten Nachforschungen zur alternativen Stadtgeschichte Bottrop vor."


Am Samstag, 09.03.2019
Um 19:00 Uhr
Eintritt: Frei
Ort: Kunst- und Literaturstudio Galerie 7, Böckenhoffstr. 7, 46236 Bottrop
Veranstalter: Kunst- und Literaturstudio Galerie 7, Böckenhoffstr. 7,             46236 Bottrop









   
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